
Vom Bildschirm zur Begegnung
Manche Wege führen über Kontinente,
andere einfach nur zurück zum Menschen.
Ich arbeitete rund um die Uhr, sprang von Idee zu Idee, von Land zu Land.
Alles lief – nur ich selbst war irgendwo dazwischen. 2024, irgendwo zwischen Zypern und Asien, zog ich die Bremse.
Ich wollte wieder echten Kontakt – mit Menschen, mit Arbeit, mit mir selbst.
Seitdem zählt kein Kurs, kein Algorithmus, sondern das, was ich tue, wenn jemand vor mir liegt. Heute arbeite ich mit Händen statt Tastatur.
Nepal – Wo alles begann
Meine erste große Ausbildung begann in Kathmandu. Am Institute for Natural Medicine lernte ich meine ersten Massagetechniken.
Mein Lehrer Nabin hatte sein Wissen von seinem Vater – weitergegeben über Generationen.
Mit der Zeit wurde Nabin ein Freund und Nepal meine zweite Heimat. Ich lernte Ayurveda-, Hot-Stone, Deep-Tissue- und Fußreflex-Massage.
Hier entstand die Basis für alles, was ich heute tue.
Was als Urlaub mit Freunden begann, wurde zum Wendepunkt.
In Chiang Mai lernte ich Dao kennen – ihre Massage war die beste meines Lebens. Wir blieben in Kontakt, und bei jedem Aufenthalt in meinem Lieblingsort Thailand ließ ich mich von ihr massieren.
Ich fragte ich sie, wo man Thai-Massage am besten lernen kann. Dao empfahl mir die berühmte Wat Pho Schule in Bangkok.
Dort lernte ich über einen Monat traditionelle Nuad Thai-Massage. Später folgten Tok Sen und Yam Kang, gelernt in Tempeln - direkt an der Quelle.
In Kerala begegnete ich Ayurveda auf eine Weise, die mich sofort faszinierte.
Was als Neugier begann, wurde während meiner Panchakarma-Kur zu einer Erfahrung, die meinem Körper und Geist wirklich gut tat.
Das warme Öl, die Einstellung der Therapeuten – alles hatte Bedeutung und Wirkung. Ich wollte verstehen, was ich dort erlebt habe, und begann, Ayurveda-Massage zu lernen.
Indien brachte mich näher an das, was mich heute leitet:
Arbeiten mit Ruhe, Respekt und Bewusstsein für jeden Menschen, der kommt.




