HIMALYA Philosophie
01.11.2025
Die Bedeutung des Logos: Warum der Machapuchare das Herz von HIMALYA ist
Es gibt einen Berg in Nepal, den niemand besteigen darf. Nicht, weil er unbezwingbar wäre. Nicht, weil er zu gefährlich ist. Sondern weil er heilig ist. Das Verbot besteht seit 1957. Für immer.
Als ich während meiner Ausbildung in Nepal zum ersten Mal vom Machapuchare hörte, ließ er mich nicht mehr los. Ein Berg, der „Nein“ zur Eroberung sagt. Der eine klare Grenze zieht. Der unberührt bleibt, egal wie sehr die Welt ihn will.
Das ist genau die Haltung, die ich in der traditionellen Massage gelernt habe. Und das ist der Grund, warum dieser Berg unser Logo ist.
Der Berg, den niemand bezwingen kann
Die Nepalesen nennen ihn den heiligen Berg. Seit 1957 ist das Besteigen verboten. Ein paar Bergsteiger schafften es einmal bis etwa 50 Meter unter den Gipfel. Dann kehrten sie um — aus Respekt. Danach wurde das dauerhafte Verbot ausgesprochen.
In einer Welt, in der wir alles erobern wollen, in der alles erreicht oder optimiert werden muss, steht dieser Berg da und sagt: Nein. Du wirst den Gipfel nicht erreichen. Nicht, weil es unmöglich ist — sondern weil manche Dinge dazu bestimmt sind, heilig zu bleiben. Deshalb ist er unser Logo.
Was ein unberührter Berg mit Massage zu tun hat
Ich habe in Thailand gelernt — im Wat Pho Tempel. Dann in Nepal. Dann in Indien. Und überall sah ich das gleiche Problem: Die traditionelle Massage wird verwässert. Verkauft. An westliche Erwartungen angepasst. Aus einer Heilkunst wird „Wellness“. Aus Präzision wird „Entspannung“. Stundenlange Arbeit wird in 30-minütige Wohlfühl-Sitzungen verwandelt.
Der Machapuchare steht für das Gegenteil. Er repräsentiert Prinzipien, die nicht verhandelbar sind. Authentizität vor Bequemlichkeit. Echte Heilung vor schnellem Komfort. Wenn Sie zu mir kommen, bekommen Sie keine abgeschwächte Version. Sie bekommen das Original. Auch wenn es intensiv ist. Auch wenn es länger dauert. Auch wenn es mehr kostet.
Warum nicht der Mount Everest?
Jeder kennt den Everest. Jeder will zum Everest. Hunderte stehen jedes Jahr Schlange. Sie zahlen 100.000 Dollar. Sie riskieren ihr Leben. Wofür? Für ein Foto auf dem Gipfel. Der Everest ist zu einer Touristenattraktion geworden. Leichen am Wegrand. Müll überall. Das Heilige wurde zum Spektakel gemacht.
Der Machapuchare ist anders. Er bleibt, was er immer war: Unberührt. Respektiert. Heilig. Dafür soll HIMALYA stehen. Keine Massenabfertigung. Kein Wellness-Tourismus. Sondern echte Arbeit — für Menschen, die verstehen, dass wahre Heilung Zeit braucht.
Die Form erzählt die Geschichte
Schauen Sie sich das Logo an. Der Machapuchare hat eine markante Fischschwanzform — zwei Gipfel, die wie eine Schwanzflosse aussehen. Daher kommt auch der Name: Machapuchare bedeutet „Fischschwanz“. Diese Form ist einzigartig. Man erkennt sie sofort. Keine Verwechslung möglich.
Genau wie unsere Arbeit unverwechselbar sein sollte. Nicht beliebig. Nicht austauschbar. Etwas, das man sofort erkennt, wenn man es erlebt. Die scharfen Kanten. Die klaren Linien. Dies ist kein sanfter Hügel — es ist Präzision, Kraft, Klarheit. Genau das, was Ihr Körper braucht, wenn er wirklich heilen will.
Was „heilig“ in der modernen Welt bedeutet
Ich bin kein tief religiöser Typ. Aber ich glaube an eine höhere Kraft. An Energie. An die Natur. An etwas, das größer ist als wir. Und ich verstehe, was heilig bedeutet: Unantastbar. Nicht verhandelbar. Respektiert.
Die traditionelle Himalaya-Massage baut auf Prinzipien auf, die seit Jahrhunderten funktionieren — nicht weil sie mystisch sind, sondern weil sie auf Anatomie basieren, auf Erfahrung, auf tausenden von Körpern, die Linderung fanden. Diese Prinzipien sind mir heilig. Ich ändere sie nicht, um es einfacher zu machen. Ich verwässere sie nicht, um sie besser vermarktbar zu machen. Der Machapuchare erinnert mich jeden Tag daran. Manche Dinge müssen unberührt bleiben — auch wenn die Welt anders funktioniert.
Von Nepal nach Österreich — Die Werte, die ich mitbringe
Bevor es HIMALYA gab, führte ich ein anderes Leben. Jetset. Überstunden. Der übliche westliche Wahnsinn, bei dem man mehr arbeitet und sich schlechter fühlt. In Nepal sah ich etwas, das mich veränderte. Die Menschen haben sehr wenig — aber sie haben Werte, die wir vergessen haben: Respekt vor der Natur. Zeit füreinander. Die Fähigkeit, wirklich zuzuhören, wenn jemand Schmerzen hat.
Ein nepalesischer Meister sagte mir einmal etwas, das ich nie vergessen werde: „Wir bringen nicht nur unsere Hände zum Körper. Wir bringen unsere Präsenz. Unsere Ruhe. Unsere Zeit.“
Genau das fehlt in Österreich. Alles muss schnell gehen. Jede Massage muss zügig sein. Jede Sitzung muss effizient sein. Aber wahre Heilung braucht Zeit. Sie braucht Aufmerksamkeit. Sie braucht Respekt für das, was der Körper einem sagt. HIMALYA ist mein Versuch, diese nepalesischen Werte zu Ihnen nach Hause zu bringen — nicht als etwas Exotisches, sondern als echte Alternative zu dem, was hier normalerweise angeboten wird.
Die Entscheidung für Authentizität
Als ich HIMALYA gründete, hatte ich die Wahl. Ich hätte ein hübsches, modernes, minimalistisches, Instagram-taugliches Logo verwenden können. Aber stattdessen wählte ich einen Berg, den die meisten Menschen nicht kennen. Einen Berg mit einer Geschichte. Einen Berg, der für etwas steht.
Dies war keine Marketingentscheidung. Es war ein Prinzip. Ich wollte, dass die Marke von Anfang an klar ist: Wir stehen für Authentizität. Für Tiefe. Für Bedeutung. Wenn Sie das Logo sehen und sich fragen: „Warum dieser Berg?“ — dann sind Sie genau der richtige Mensch für uns. Sie verstehen, dass die Geschichte hinter einer Sache wichtiger ist als die Oberfläche.
Was Sie von uns erwarten können
HIMALYA ist keine Wellness-Oase. Wir sind kein Spa. Wir sind ein Ort, an dem traditionelle Techniken respektiert werden. Wo Massage die Zeit bekommt, die sie braucht. Wo Ihr Körper die Aufmerksamkeit erhält, die er verdient.
Das bedeutet längere Sitzungen. Intensivere Arbeit. Und manchmal auch Unbehagen — denn echte Heilung ist nicht immer einfach. Echter Druck auf Triggerpunkte schmerzt. Echtes Dehnen ist fordernd. Wahre Veränderung ist selten „entspannend“. Aber so wie der Machapuchare seit Jahrhunderten unberührt geblieben ist, stehen wir für Methoden, die seit Jahrhunderten funktionieren — nicht weil sie alt sind, sondern weil das Original das Beste bleibt.
Der Berg als Versprechen
Jedes Mal, wenn Sie unser Logo sehen, denken Sie an den Machapuchare. Ein Berg, der „Nein“ zur Eroberung sagte. Ein Berg, der seine Würde bewahrte. Ein Berg, der heilig blieb.
Das ist unser Versprechen an Sie: Wir verkaufen uns nicht unter Wert. Wir laufen nicht jedem Trend hinterher. Wir bleiben dem treu, was funktioniert — dem, was echt ist. In einer Welt voller verwässerter Wellness-Optionen ist dies vielleicht das Wertvollste, was wir Ihnen anbieten können: Authentizität. Respekt vor der Tradition. Und die Gewissheit, dass manche Dinge nicht verhandelbar sind.
Der Machapuchare steht seit Millionen von Jahren. Er wird noch Millionen Jahre stehen. Unberührt. Heilig. Respektiert. Das ist es, was HIMALYA sein will.




